Grundschule Soldnerstraße
Jugendsozialarbeit an Schulen
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Martina Wächter (Dipl. Soz. Päd./Soz. Arb. FH)

Grundschule Soldnerstraße

Soldnerstraße 50, 90766 Fürth

Raum 111                                                                                      

Telefon 0911 – 977 930 00

email waechter@jas-fuerth.de

Campbridge-Projekt 2018/19 - Link

Informationen zur Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales (https://www.stmas.bayern.de)

Ziele und Zielgruppen

JaS – Jugendsozialarbeit an Schulen ist eine Leistung der Jugendhilfe und die intensivste Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule. Sie soll sozial benachteiligte junge Menschen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und fördern. Dadurch sollen deren Chancen auf Teilhabe und eine eigenverantwortliche sowie gemeinschaftsfähige Lebensgestaltung verbessert werden. (…)

  • JaS nimmt sozial benachteiligte junge Menschen besonders in den Blick,

  • reagiert mit ihren Leistungen auf gesellschaftliche Entwicklungen und

  • stellt eine professionelle sozialpädagogische Hilfe zur Integration dar.

  • JaS leistet einen maßgeblichen Beitrag zur Chancen- und Bildungsgerechtigkeit.

Wer ist die Zielgruppe der JaS?

JaS wendet sich an junge Menschen 

  • die unter sozio-ökonomisch schwierigen Bedingungen aufwachsen und denen es an Unterstützung durch das Elternhaus mangelt,

  • die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, z. B. gehäuftes Fernbleiben vom Unterricht,

  • die wegen ihrer individuellen oder sozialen Schwierigkeiten voraussichtlich keine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle finden,

  • aus Zuwandererfamilien, deren Integration erschwert ist,

  • mit erhöhtem Aggressionspotenzial und Gewaltbereitschaft,

  • mit Problemen (z. B. Mobbing, Trennung und Scheidung der Eltern, Sucht)

  • mit Versagens- oder Schulängsten,

  • mit mangelndem Selbstwertgefühl etc.

Wie arbeitet JaS?

JaS bringt in der Arbeit mit der Zielgruppe nicht nur sozialpädagogische Kompetenz ein, sondern agiert mit dem gesamten System der Jugendhilfe. Dies geschieht durch:

  • Beratung und sozialpädagogische Hilfen: In Einzel- oder auch Gruppengesprächen mit den jungen Menschen werden deren Probleme im Alltag, in der Familie, in der Schule oder auch im Übergang in die Ausbildung und in den Beruf besprochen und gemeinsam Lösungswege entwickelt.

  • Soziale Gruppenarbeit zur Stärkung sozialer Kompetenzen, insbesondere der Kommunikations- und Konfliktfähigkeit.

  • Elternarbeit: Innerfamiliäre, erzieherische und/oder schulische Probleme erfordern eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und deren Beratung, um gemeinsam Wege zur Verbesserung zu finden. Hierbei können auch weitere Leistungen der Jugendhilfe oder anderer Leistungserbringer angeregt bzw. Letztere einbezogen werden.

  • Zusammenarbeit mit dem Jugendamt (Soziale Dienste) und mit den Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe (z. B. Erziehungsberatungsstellen, Horten, Jugendzentren) und anderen sozialen Einrichtungen (…)

Nähere Infos finden Sie auch unter:

https://www.stmas.bayern.de/jugendsozialarbeit/jsa/index.php